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Éclatante réparation à M. Trépont, ancien préfet du Nord, Le Grand Hebdomadaire illustré de la Région du Nord de la France, 2e année, n°34, 22 août 1920, p. 269, AdN - Jx 326/1
Die Gerichtsprozesse

Felix Trepont

Félix Trépont wurde am 6. Juni 1863 geboren. Zunächst als Rechtsanwalt am Pariser Berufungsgericht tätig, wurde er anschließend Unterpräfekt von Saint-Pol (1892) und von Dole (1896), Generalsekretär des Departement Aisne (1898) und Präfekt der Departements Jura (1901), Loiret (1905), Pas-de-Calais (1907) und Nord (1909). Er wurde zusammen mit dem Bischof, dem Bürgermeister und dem Rektor beim Einmarsch der Deutschen in die Stadt Lille, am 13. Oktober 1914, zur Geisel genommen. Am 18. Februar 1915 wird er in der Hochburg zusammen mit dem Generalsekretär der Präfektur und dem Divisionschef für die Vervielfältigung und Verbreitung von französischen Zeitungsartikeln verhaftet und mit anderen Geiseln zusammen aus Lille nach Deutschland deportiert. Im Januar 1916 wird er zurückgeführt und kann sein Amt in Dünkirchen wieder einnehmen. 1923 tritt er in den Ruhestand. Von 1911 bis 1919 war er Vorsitzender des Vereins der Präfekturverwaltung.