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emile Dubuisson
Émile Dubuisson stammt aus einer Architektenfamilie. Er ist Sohn des Architekts Adolphe Dubuisson, Vater des Architekten Jean Dubuisson und somit Großvater des Designers Sylvain Dubuisson und Urgroßvater des Architekten Thomas Dubuisson.
Er beginnt sein Studium an der Kunsthochschule von Lille und arbeitet im Team von Émile Vandenbergh, bevor er sein Studium in Paris fortführt.
Schüler von Julien Guadet an der École nationale supérieure des Beaux-Arts de Paris, erhält Émile Dubuisson seinen Hochschulabschluss in Architektur im Jahr 1901 von der Regierung. 1905 tritt Émile Dubuisson dem Lehrkörper der gerade gegründeten regionalen Architekturhochschule von Lille bei. Von 1905 bis 1935 ist er an der Kunsthochschule von Lille Professor für dekorative Kunst und Professor für Architektur an der regionalen Architekturhochschule von Lille. Von 1940 bis 1942 übernimmt er die Leitung der Kunsthochschule von Lille.
Er ist ebenfalls Mitglied der Freimaurerloge „La Lumière du Nord“ (Das Licht des Nordens), wie auch Albert Baert und Roger Salengro zur gleichen Zeit.
Die Familie Dubuisson, Émile und seine beiden Schwestern verfügen ab 1910 über einen bedeutenden künstlerischen Einfluss in der Region.
Aktiv an dem Wiederaufbau nach dem Ersten Weltkrieg beteiligt, baut er städtische Schwimmbäder, Einfamilienhäuser und Badeanstalten in der Region von Lille. 1921 wird er ebenfalls von Gustave Delory mit dem Stadtentwicklungs- und Erweiterungsplan von Lille beauftragt. Sein Meisterwerk ist das Rathaus von Lille (1924-1932), welches den höchsten Glockenturm Nordeuropas aufweist.