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Louis Eugène Cognot
Geboren am 18. April 1895 in Noyon (Oise)
Verstorben am 29. Juli 1970 in Saint-Hilaire de Beauvoir (Hérault)
Verpflichtet als Freiwilliger für 4 Jahre am 24. Dezember 1913.
Louis Cognot, Sohn eines freien Bauern, ist 1914 19 Jahre alt und ist Wachtmeister in der 4 Schwadron des 6, Jägerregiments. Er wurde am 2. November 1914 verhaftet wegen „Verlassen des Postens vor dem Feind“, indem er sich freiwillig eine Wunde beibrachte durch einen Schuss in die linke Hand. Damals wurde er in Ypern stationiert. Seit Beginn des Krieges hatte er bereits zahlreiche Gefechte gegen die Deutschen erlebt: die Maas, die Umgebung von Reims. Er hat sich immer sehr verhalten und muss sollte bald zum Unteroffizier ernannt werden. Der Krieg ist für ihn „eine unerwartete Gelegenheit zum Aufstieg.“
Während seiner ersten Vernehmungen, sagte Louis Cognot er habe unter dem Einfluss einer Art Halluzination gehandelt, in einem Halbschlaf. Seine Version wurde von den Militärbehörden schnell in Frage gestellt, vor allem, da er seinem Geschwaderleiter gestanden hatte, gelogen zu haben. Ein forensischer Bericht bestätigt die Zweifel.
Dieser unglückliche Fall zeigt die psychologische Verwirrung, in der sich manchmal junge Menschen, befinden konnten, die im Jahr 1914 zum ersten Mal in ihrem Leben von ihren Familien entfernt waren. Der Brief von Louis Cognot an seine Mutter ist ein bewegendes Zeugnis dafür.
Nach ein paar Tagen im Gefängnis wurde Louis Cognot freigesprochen und kehrte in den Kampf zurück. Er diente in der Armee bis zum Ende des Krieges.