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Elections législatives du 16 novembre 1919 – Droite (Liste de l’Union nationales et républicaine), Atlas électoral du Nord-Pas-de-Calais, 1876-1936, 1976, p.187, AdN - BH 19027
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Elections législatives du 16 novembre 1919 - Gauche (socialistes), Atlas électoral du Nord-Pas-de-Calais, 1876-1936, 1976, pp. 190-191, AdN - BH 19027

Die Wahlen von 1919

Die Parlamentswahlen von 1919 sind auf nationaler Ebene durch eine tiefgreifende Erneuerung des politischen Personals gekennzeichnet; von den 616 Abgeordneten werden 369 zum ersten Mal gewählt. Viele neue Abgeordnete sind junge Veteranen. Die zentristischen und konservativen Parteien haben sich zusammengeschlossen, um den Nationalen Block zu bilden, angeführt von Georges Clemenceau. Der Wahlsieg des Nationalen Blocks hat im Parlament die Entstehung der „horizontblauen Kammer“ („Chambre bleu horizon“) zufolge.
Die Regierungen des Nationalen Blocks stoßen schnell auf finanzielle Schwierigkeiten. Deutschland weigert sich, die Reparationen zu zahlen. Die Steuern müssen erheblich angehoben werden, eine höchst unpopuläre Maßnahme.
Im Departement Nord kandidieren die Sozialisten, Radikalen und Zentristen vereint in der Fédération républicaine du Nord (F.R.N.) und die Union nationale getrennt; weder rechts noch links sind Bündnisse geschlossen worden. Die SFIO erhält ihre Stellung aufrecht und erhält mit 29% der Stimmen 10 der 23 Abgeordneten. Im Endeffekt und im Gegensatz zu den nationalen Wahlergebnissen, gibt es keine politische Erneuerung, weder einen überwältigenden Sieg des Nationalen Blocks.