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Die Globalisierung
Der Erste Weltkrieg findet fast ausschließlich in Europa statt. Der Kriegsschauplatz erstreckt sich von der Ostsee bis zum Mittelmeer. Die Truppen allerdings, die in dem Gebiet kämpfen, kommen aus allen Teilen der Welt. Die Kolonialtruppen aus Frankreich und dem Vereinigten Königreich sind in die Kämpfe verwickelt. Ab 1914 sehen sich die algerischen und senegalesischen Schützen sowie die marokkanische Saphis sich den härtesten Kampfbedingungen gegenüber. Bei Ypern werden die algerischen Schützen, zusammen mit den Einheiten aus der Bretagne und der Normandie, Opfer des ersten Gasangriffs des Krieges. Die senegalesischen Schützen dienen oft zur Überwachung und zum Transport der deutschen Gefangenen, zum großen Skandal der Deutschen, die eine solche Art und Weise als eine Demütigung betrachten. Madagassen sind um Dünkirchen für Erd- und Transportarbeiten eingesetzt. Mit der Einsetzung des Britischen Expeditionskorps kämpften Soldaten des britischen Empire im Departement Nord: die Inder bei Neuve-Chapelle, die Australier bei Fromelles, die Neuseeländer bei Cambrai. Viele chinesische Arbeiter werden in den hinteren Reihen eingesetzt. Während der Vorbereitung der Schlacht von Cambrai 1917 sind sie verantwortlich für die Herstellung der Holzbündel, die vorne an den Panzern eingehängt werden. Solche Bündel werden in die gegnerischen Schützengräben geworfen, um die Überquerung durch Kraftfahrzeuge zu erleichtern. Russen und Portugiesen sind ebenfalls in der Region zu finden. Nicht zu vergessen einige Österreicher, die 1914 bei Valenciennes eingesetzt wurden.