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L’évacuation de la population de Lille à la campagne avec 9 photographies représentant les évacués au travail agricole, La gazette des Ardennes, n°20, 1er octobre 1916, AdN - 74 J 225/cahier 6
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Lettre de refus de fournir des listes d’indigents du maire de Lille, Edouard Delesalle au général Von Heinrich (22 mars 1915), AdN - J 2133
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Lettre de protestation de l’Evêque de Lille contre les déplacements de population au général Von Graevenitz (13 avril 1916), AdN - J 2133
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Lettre de protestation des députés Inghels, Delory et du sénateur Dron contre les déplacements de population (17 avril 1916), AdN - J 2133

Die Evakuierungen

Konfrontiert mit dem Problem der Versorgung und dem Mangel an Arbeitskräften auf dem Lande, beschlossen die deutschen Militärbehörden gewaltsam die Frauen und Kinder auf das Land zu verbringen. Die Evakuierungen riefen einen Aufschrei von Protesten in der besetzten Zone hervor. Religiöse Würdenträgern schlossen sich den sozialistischen Abgeordneten an, um das Verfahren zu verurteilen Der brutale Zwang wurde als unmenschliche Behandlung verurteilt. Junge Mädchen, aus ihrem Bett gerissen, mussten ihr Haus verlassen und wurden mit Gewalt in die Züge gebracht, die sie auf das Land mitnahmen.
Die Bilder der Propaganda der Gazette des Ardennes zeigen hingegen ein friedliches Leben auf dem Lande. Sie versuchen, die verheerenden Auswirkungen der Evakuierungen auf die Meinung der besetzten Bevölkerung zu mildern.
Der Widerstand gegen die Evakuierung beschränkte sich nicht auf Frauen und Kinder. Er erstreckte sich auf Bedürftige, zahlreiche, denn die Arbeitslosigkeit konzentrierte sich auf die besetzte Zone und diese Menschen waren eine Belastung für die Besatzungstruppen.