Document précédent Document suivant
Cliquez pour zoomer dans l’image
Graine de poilu, si tu as besoin d’un coup de main fais-moi signe… (s.d.), AdN - 15 Fi 279
Cliquez pour zoomer dans l’image
Le permissionnaire du front (s.d.), AdN - 15 Fi 1482
Cliquez pour zoomer dans l’image
Come back to Erin, Reviens-nous (s.d.), AdN - 15 Fi 291
Cliquez pour zoomer dans l’image
En Alsace-Lorraine, Les Bleus (s.d.), AdN - 15 Fi 1311
Cliquez pour zoomer dans l’image
Et les mômes boches ils embrassent leur père ? (1915), AdN - 15 Fi 1578
Cliquez pour zoomer dans l’image
Là, c’est un boche je lui mets des fleurs tout de même (1915), AdN - 15 Fi 1580

Das Kind als Dreh- und Angelpunkt

Das Bild des Kindes wurde im Zweiten Weltkrieg ausgiebig verwendet. Die Postkarten bieten ein ideales Medium, um die gesamte Gesellschaft zu erreichen: Soldaten und Zivilisten gleichermaßen. Die Themen sind auf beiden Seiten der Front die gleichen. Das Kind verkörpert vor allem die Familie, für die die Soldaten kämpfen. Aber auch durch ihre vermeintliche Bestimmung sollten die Kinder den Mut der Kämpfer anregen oder das Gefühl der Scham bei denen vermitteln, die nicht kämpfen wollten.
Es gibt nur wenige Postkarten, die ein wenig Mitgefühl für den Feind und eine pazifistische Stimmung zeigten. Zwei von ihnen, in dem Archiv des Departements Nord aufbewahrt, scheinen in diese Richtung zu gehen: „Und die Kinder der Boches, umarmen sie ihren Vater?“ und: „Das dort ist ein Boche, er bekommt dennoch Blumen von mir.“ Es war jedoch nicht möglich, den Ursprung und die Umstände der Veröffentlichung dieser Karten zu klären.