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Die Zwangsarbeit
Deutschland sieht sich einem Mangel an Arbeitskräften gegenüber aufgrund der Massenmobilisierung. 740.000 Arbeiter werden ab Ende 1914 in die Fabriken zurückgeschickt. Frauen und sogar Kinder wurden verpflichtet, sich an den Kriegsanstrengungen zu beteiligen. Die deutsche Regierung sah sich trotz allem gezwungen, an die Menschen in den besetzten Gebieten zu appellieren. Sie nutzte zunächst freiwillige Arbeit und die Einstellung von zivilen Arbeitern gegen Lohn mit kostenlosen Unterkünften und Kleidung.
Angesichts des Mangels an Freiwilligen identifizierten und requirierten die Deutschen alle verfügbaren Männer von 17 bis 55 Jahren, die als Kriegsgefangene betrachtet wurden und zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden. Sie wurden gezwungen, eine „freiwillige“ Verpflichtung zu unterzeichnen. Diejenigen, die sich weigern, wurden in Straflager geschickt, wo sie die rote Armbinde trugen.