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Die Katastrophe der 18 Brücken
Am 11. Januar 1916 morgens gegen 03.30 Uhr explodiert das Munitionsdepot der sogenannten Achtzehn Brücken, und sprengt dabei einen großen Teil des Viertels von Lille-Moulins in die Luft. Dabei gibt es Hunderte von Opfern in der Zivilbevölkerung. Die Gewalt der Explosion und die Betonblöcke, die durch die Explosion durch die Luft geschleudert wurden, zerstörten Hunderte von Häusern und Fabriken im Viertel. Die Fabriken haben den Rest der Stadt vor einer noch größeren Zerstörung geschützt.
Die Ursachen der Explosion sind nicht bekannt. Die militärische Untersuchung der Deutschen konnte nicht feststellen, dass es sich um Sabotage handelte. Es ist wahrscheinlich, dass es sich um einen Unfall handelte im Zusammenhang mit der Instabilität des in großen Mengen gelagerten Sprengstoffs.
Am 15. Januar fand in der Kirche St. Vincent-de-Paul die Beisetzung statt in Anwesenheit der deutschen Militärbehörden, der französischen Zivilbehörden und von Monseigneur Charost, Bischof von Lille. Die zivilen Opfer wurden auf dem Südfriedhof in einem reservierten Grabfeld bestattet.