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Les grands procès
Die beiden sensationellsten Studien sind die von Marcel Denèque einerseits und Martinage andererseits. Marcel Denèque gehört zum von Léon Trulin gegründeten Informationsnetzwerk. Er ist der einzige, der bei dem Prozess der deutschen Armee gegen das Netzwerk freigesprochen wurde. Er wird beschuldigt, die Mitglieder des Netzwerks an die deutschen Behörden denunziert zu haben. 1920 wurde er der Denunziation von Léon Trulin für unschuldig erklärt, aber durch den Kriegsrat zu 20 Jahren Haft verurteilt für die Denunzierung eines der Intermediären des Netzwerks, Frau Cuvelier. Der Prozess Denèque ist dennoch ein Symbol für die Rückkehr in die republikanische Ordnung. Der Fall Martinage hat jedoch andere Auswirkungen. Er findet vor dem Schwurgericht statt und nicht vor dem Kriegsrat wie die Prozesse vorher. Martinage ist angeklagt wegen Verbindung mit dem Feind, für den Verkauf von großen Mengen an Rohstoffen und Stoffen an den Feind. Die Frage, die bei der Debatte von zentraler Bedeutung ist, zumindest zu Beginn des Prozesses, ist in welchem Ausmaß große Textilindustrielle von Roubaix wie die Cavrois an dem Verkauf und der Lieferung an die Besatzer beteiligt sind. Die Pariser Zeitungen griffen die Frage auf, die umstritten ist. Der gesamte erste Teil des Prozesses besteht darin, die Industriellen von jedem Verdacht der Kollaboration mit dem Feind zu entlasten. Martinage war auf dem Laufenden, aber nicht die Industriellen. Viele Zeugen zur Entlastung versuchen, den Schuldigen zu entlasten. Insgesamt fanden 83 Prozesse wegen Verbindung mit dem Feind fand vor dem Schwurgericht des Departements Nord, d.h. fast zwei Drittel der Verfahren vor Schwurgerichten in den besetzten Departements. Sie spiegeln die Notwendigkeit des Departements Nord wider, die Erniedrigung durch die Besatzung auszulöschen und den Kampf gegen den Verdacht der Nation aufzunehmen.