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Rapports sur les crimes allemands : bonbons empoisonnés jetés par les aviateurs, rapport du commissaire de police de Malo-les-Bains (mai 1917), AdN - 9 R 910
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Rapports sur les crimes allemands : bonbons empoisonnés jetés par les aviateurs, rapport du commissaire de police de Rosendaël (2 mai 1917), AdN - 9 R 910
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Rapports sur les crimes allemands : bonbons empoisonnés jetés par les aviateurs, rapport sur les bonbons empoisonnés, analyse chimique (17 février 1917), AdN - 9 R 910
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Fritz Herms, "Aperçu sur l’évacuation des habitants de Lille vers la France non occupée", Lille vergewaltig ?, Annexe 26, Berlin, 1920, BM Lille
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“Jung-Frankreich in Lille”, Lillerkriegszeitung, Eine Auslese aus Nummer 1-40, mai 1915, AdN - document non coté
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Der Wirten Töchterlein : Nix Brot, monsieur ?, Lillerkriegszeitung, Sommerlese 1916, août 1916, AdN - document non coté
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Savon, Savon, Monsieur ! Savon is gutt, Lillerkriegszeitung,Sommerlese 1917, août 1917, AdN - document non coté
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« Soldats allemands avec les enfants de leur quartier français », extrait de La Gazette des Ardennes, dans Notes et impressions quotidiennes d’un « occupé » occupé par M. Blin, instituteur à Roubaix en retraite, cahier 8 (27 mai 1917), AdN - 74 J 225
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« Bons camarades », dans Notes et impressions quotidiennes d’un « occupé » occupé par M. Blin, instituteur à Roubaix en retraite, cahier 8 (27 mai 1917), AdN - 74 J 225
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« D’après la légende, bon appétit », dans Notes et impressions quotidiennes d’un « occupé » occupé par M. Blin, instituteur à Roubaix en retraite, cahier 8 (27 mai 1917), AdN - 74 J 225

Kinder und Deutsche in der besetzten Zone

Die Beziehungen zwischen den Kindern und den deutschen Besatzern sind schwierig zu analysieren, weil sie auf beiden Seiten Gegenstand einer überhöhten Symbolik sind.
Für die Franzosen sind sie eine Gelegenheit, die Perversität des Feindes zu demonstrieren. So werden die Legenden von vergifteten Süßigkeiten geboren. Die Angst vor einer kriminellen Vergiftung durch Lebensmittel ist sehr alt. So auch während der Cholera-Epidemie 1832, als Louis Blanc von dem Gerücht berichtet, dass vergiftete Dragees und Kuchen an Mädchen verteilt wurden. Die Süßigkeit wird auch als Mittel angeprangert, durch das Pädophile Kinder in eine Falle locken. Im Jahr 1914 warnten die Eltern ihre Kinder in den besetzten Gebieten vor vergifteten Süßigkeiten, die von den Deutschen verteilt wurden. Der Deutsche verkörpert immer noch den Teufel und seine sündhaften Perversionen.
Im Gegensatz dazu versucht die deutsche Propaganda zu zeigen, dass der deutsche Soldat nicht nur ein guter Familienvater ist, sondern auch um die Kinder in der besetzten Zone besorgt ist. Es werden Fotos veröffentlicht, die deutsche Soldaten zeigen, wie sie Kinder in ihren Armen halten oder freundschaftlich mit ihnen plaudern. Ähnliche Aufnahmen wurden gemacht, die britische Soldaten zeigen, die sich um das Schicksal der Kinder in den Gebieten kümmern, in denen sie sich in Frankreich aufhalten.
Die große Untersuchung nach dem Krieg in der Akademie von Lille lässt keine einfache Schlussfolgerung zu. Die Schikanen werden dort sorgfältig und ausführlich beschrieben, während die eher freundschaftlichen Beziehungen nur durch einen Satz und als fast unbewusstes Zugeständnis umschrieben werden. Der Kontext des Sieges beeinflusst die Zeugnisse in einem negativen Sinn.