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Die Wirtschaftsblockade von Deutschland
Die Wirtschaftsblockade von Deutschland wurde im Jahr 1914 erklärt, sie wurde aber erst am 11. März 1915 bedingungslos. Sie wurde dann zu einer echten strategischen Option. Nach Winston Churchill muss man „offen die gesamte Bevölkerung durch Hunger reduzieren - Männer, Frauen und Kinder, Alte und Junge, Verletzte und Gesunde.“
Die deutsche Wirtschaft wird durch den Krieg beeinträchtigt. Zu der Blockade kommt der Mangel an Arbeitskräften hinzu sowie ein Mangel an politischer Vorbereitung und Organisation. Engpässe verschlimmern sich während des gesamten Krieges, vor allem, da wegen der schlechten Kartoffelernte im Herbst 1916. Der Schwarzmarkt und die Ersatzprodukte genügen nicht. Die Nahrungsration liegt bei weniger als 1000 Kalorien täglich. Die Hungerproteste und -unruhen schaffen ein Klima der Spaltung der deutschen Gesellschaft, die die 1914 verkündete Einheit bricht.
Die menschliche Bilanz der Blockade und des Nahrungsentzugs betrug 450.000 Opfer. Aber einige Historiker, wie Joachim Mohr, schätzen sie auf 750.000 Opfer.