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Die Typhusepidemie
Die Typhusepidemie war auf die Wasserverschmutzung zurückzuführen. Die Wasserversorgung der Stadt Lille wurde durch Felder der Trinkwassergewinnung zwischen Armentières und La Bassée sichergestellt, auf dem Gebiet von Gemeinden, die von der Front durchquert und durch die Bombardierungen zerstört wurden. Die Leichen, die Abflusskanäle verunreinigen das Wasser und das Grundwasser, das die Stadt versorgte. Das gesamte Versorgungssystem wurde so gestört und verschmutzt durch die Schützengräben und die Kämpfe. Das Abwassersystem der Stadt war zudem alt und unvollständig. Die Situation wurde noch verstärkt durch die Anhäufung von Haushaltsmüll in der Nähe der Stadt.
Seit de Ausbruch der Epidemie, stellten die deutschen Militärärzte die Zusammenarbeit mit den französischen Ärzten sicher. Hygienemaßnahmen wurden durch den Militärgouverneur der Stadt auferlegt. Eine aktive Überwachung wurde vorgenommen. Die Kanalisation wurde gereinigt; eine Kläranlage wurde gebaut. Die Straßenreinigung wurde obligatorisch; einige als unhygienisch angesehene Märkte wurden geschlossen.